Brief des ÖRBB an den Senat vom Netz genommen

Es gab Reaktionen auf den offenen Brief, in denen uns generelle Kritik an Muslimen vorgeworfen wurde. Das war nie unser Anliegen. Unsere Sorge gilt den christlichen Flüchtlingen, deren Lage in den Unterkünften uns nicht gleichgültig sein kann. Es geht um die Respektierung der Religionsfreiheit, eben auch zugunsten der geflüchteten Christen. Deshalb setzt sich der ÖRBB nicht für eine Separierung der christlichen Flüchtlinge in gesonderten Unterkünften ein, sondern für eine höhere Quote in gemeinsamen Unterkünften mit muslimischen Flüchtlingen. Nur so kann friedliches Miteinander gelernt und gelebt werden. Damit das Schreiben an den Senat aber nicht fälschlicherweise zur Verschärfung eines Religionskonflikts zwischen Christen und Muslimen benutzt wird, haben wir es von der Homepage genommen.

Hans-Joachim Ditz, Geschäftsführer des ÖRBB