Römisch-Katholische Kirche

 

Das Bistum Berlin ist, 1930 errichtet, ein sehr junges Bistum, das in einer langen Tradition steht. Denn es liegt auf dem Gebiet der ehemaligen Bistümer Brandenburg, Havelberg, Kammin und Lebus. Heute umfasst das Bistum, das 1994 zum Erzbistum erhoben wurde, Berlin, weite Teile Brandenburgs und Vorpommern. Das Erzbistum Berlin ist ein Bistum der Kontraste: neben dem Ballungsraum Berlin prägen die Ostseeküste, die Nachbarschaft zu Polen und die weiten Flächen wie in Uckermark und Prignitz das Bild der katholischen Kirche hier. Bischofskirche ist die 1773 geweihte St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte. Das Erzbistum Berlin ist ein Diaspora-Bistum. Im früheren "West-Berlin" liegt der Anteil der Katholiken bei rund 11%, in "Ost-Berlin" bei ca. 5% der Gesamtbevölkerung, in Brandenburg und Vorpommern ist er noch weit darunter. Insgesamt gehören knapp 400.000 Katholik*innen zum Erzbistum Berlin.

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil arbeitet die Katholische Kirche in nationalen und internationalen ökumenischen Organisationen mit. Das Erzbistum Berlin gehört dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg seit seiner Gründung an. Nach den Pastoralen Leitlinien ist Ökumene eine "durchlaufende Perspektive", der das biblische Gebot Jesu, "dass alle eins seien" zugrunde liegt. Deswegen sind ökumenische Kontakte fruchtbar und unverzichtbar. Es gibt in vielen Pfarrgemeinderäten einen Ökumenebeauftragten oder einen Sachausschuss für die örtliche Ökumene, der das Bewusstsein für ökumenische Fragen lebendig hält.

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