Bulgarische Orthodoxe Kirche

Zur Geschichte

Mit den Missionsreisen des Hl. Apostels Paulus beginnt die Geschichte des Christentums in Bulgarien. Im Jahr 865 nahm Fürst Boris I., der Täufer, für sich und sein gesamtes Volk das Christentum an.

Unter der Führung des Hl. Kliment und des Hl. Naum - Schüler der Heiligen Kyril und Methodij - begann die Ausbreitung christlicher Kultur in der altbulgarisch-slawischen Volkssprache. Sie ist bis heute die Gottesdienstsprache aller orthodoxen Slawen. In den Klosterzentren um Preslaw und am Ochrid-See entstanden die kirchlichen Texte, die als Grundlage der Christianisierung Russlands dienten.

www.berlin.dveribg.net

 

Nach der Unterwerfung durch Byzanz und 500 Jahren Osmanischer Herrschaft erlangte die Bulgarische Orthodoxe Kirche 1870 ihre Freiheit zurück. Heute wird das wiedererstandene Bulgarische Patriarchat von allen orthodoxen Kirchen anerkannt.

 

Was bedeutet bulgarisch-orthodox?

Die Bulgarische Orthodoxe Kirche bewahrt in ihrer Tradition das allen orthodoxen Kirchen gemeinsame Glaubensgut. Sie definiert sich als „...ein untrennbares Glied der Einen, Heiligen, Katholischen (d.h. Versammelten) und Apostolischen Kirche“.

Neben dem altbulgarischen Kirchenslawisch wird zeitgenössisches Bulgarisch und - in Deutschland - auch immer mehr die deutsche Sprache in den Gottesdiensten verwendet.
 

Berlin und Land Brandenburg

Berlin wurde zwischen den beiden Weltkriegen zu einer der Wiegen orthodoxer ökumenischer Theologie, als der bulgarische Theologe und Kirchenrechtler Stefan Zankow 1927 Vorlesungen zur Ekklesiologie hielt, die große Beachtung fanden.

1994 wurde Berlin zum Sitz des Metropoliten von West- und Mitteleuropa. Die Diözese umfasst Gemeinden in Ungarn, Österreich, Belgien, Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Norwegen, Spanien, Portugal und Kroazien.

Die Gottesdienste der Bulgarischen Orthodoxen Kirche finden zur Zeit in der Metropolie statt. Zu den hohen Festen reichen die Räumlichkeiten des Gebäudes jedoch nicht aus, um die etwa 1.000 Gläubigen aus dem Großraum Berlin aufzunehmen. Die Bulgarische Orthodoxe Kirche ist deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Kirchengebäude.

 

Metropolie der Bulgarischen Orthodoxen Kirche
Krausenstraße 73, 10117 Berlin
Tel.:  612 04 165
Funk:  0173 - 205 64 16
           0173 - 246 53 54

E-Mail:  ORTHODOX(at)MyChurch.com oder LeonTino(at)web.de
Internet: www.rilaeu.com (engl.) | www.berlin.dveribg.net

Gottesdienste:
Bulgarische Orthodoxe Kirche
(Friedhofskapelle der Jerusalem- und Neue Gemeinde)
Hermannstr. 84-90, Berlin-Neukölln
Sonntags ab 10.00 Uhr