Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Geschichte und Selbstverständnis

Die Wurzeln der Siebenten-Tags-Adventisten finden sich in den Erweckungsbewegungen, die um 1800 in Europa und den Vereinigten Staaten Menschen zum lebendigen Glauben an Christus führen wollten. Die Adventisten gründeten 1863 ihre Generalkonferenz als oberste, weltweite Leitung und gaben sich die Form einer Freikirche. Ihre erste Gemeinde in Deutschland entstand 1876 in Wuppertal-Vohwinkel.

www.adventisten.de

Siebenten-Tags-Adventisten teilen mit allen Christen den Glauben an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser. Er ist Mitte ihres Lebens. Die Taufe stellt den Beginn eines Lebens mit Christus dar. Deshalb werden nach dem Zeugnis des Neuen Testaments Menschen durch Untertauchen getauft, wenn sie Jesus als Erlöser erkennen, sein Wort annehmen und an ihn glauben. Die Zehn Gebote sind von Christus in der Bergpredigt erklärt und vertieft. Das Halten der Gebote kann niemanden erretten. Aber wer Jesus nachfolgt, für den sind sie ewige, unabänderliche Maßstäbe seines Handelns. Dazu gehört auch die Beachtung des vierten Gebotes: die Heiligung des Sabbats, des heutigen Samstags.

Siebenten-Tags-Adventisten glauben, das Jesus Christus wiederkommt, ohne dabei mit irgendwelchen Daten zu spekulieren. Das Abendmahl, dem die Fußwaschung vorausgeht, wird in der Regel vierteljährlich gefeiert. Adventisten glauben an den dreieinigen Gott und stimmen mit den altkirchlichen Bekenntnissen überein. Die Bibel ist die alleinige Grundlage ihres Glaubens. Adventisten sind zum gemeinsamen Dienst mit anderen Christen überall dort bereit, wo dies unter der Wahrung der eignen konfessionellen Identität möglich ist.

 

Statistische Angaben, Organisation und Struktur

Siebenten-Tags-Adventisten gibt es in 205 Ländern der Erde mit über 11 Millionen getauften erwachsenen Gemeindegliedern. In Deutschland hat die Kirche ca. 36.000 Mitglieder in rund 500 Gemeinden. Die Freikirche ist weltweit organisiert und finanziert sich durch freiwillige Gaben, zu denen auch der biblische Zehnte gehört.

Weltweit unterhält die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten zahlreiche diakonische, caritative und Bildungseinrichtungen. Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) ist in 121 Ländern tätig.

In Deutschland betreut das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) Menschen in verschiedenen Notlagen. Die Freikirche unterhält ein Krankenhaus in Berlin, 7 Altenheime, 5 Tagungsstätten, eine staatlich anerkannte Theologische Hochschule (Friedensau bei Magdeburg), ein Schulzentrum (Gymnasium, Kolleg, Realschule in Darmstadt) 3 Grundschulen und 12 Kindergärten.

 

Berlin und Land Brandenburg

Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sich in Berlin und Brandenburg die ersten Gemeinden. Nach der Wiedervereinigung schlossen sich die Gemeinden zur Berlin-Brandenburgischen Vereinigung zusammen, zu der heute  50 Gemeinden mit ca. 2.600 durch die Bekenntnistaufe getaufte Gemeindeglieder gehören. Regelmäßige Gottesdienste finden auch in englischer, ghanaischer, koreanischer, russischer, serbisch/kroatischer, spanischer und portugiesischer Sprache statt.

In Jugend-, Pfadfinder- und Kindergruppen, durch Wohlfahrtsarbeit, Beratungsstellen und Suchthelfergruppen wird versucht, auch den konkreten Nöten der Menschen zu begegnen.

 

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
Koblenzer Straße 3, 10715 Berlin

Tel.: (030) 85 79 01 -0
Fax: (030) 85 79 01 -44

E-Mail:    info(at)bmv-adventisten.de
Internet: www.bmv.adventisten.de

 

Gottesdienst z.B.:
Parrisiusstraße 27, 12555 Berlin
sonnabends 9.30 Uhr