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Krieg darf um Gottes willen nicht sein – ÖRBB sucht Gespräch mit Erzbischof Tichon von Ruza

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) hat in einem Schreiben an den Erzbischof der Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche, Tichon von Ruza, seine große Bestürzung über den völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und die dadurch ausgelöste humanitäre Katastrophe bekundet: „Für dieses Elend, das von einem Aggressor und seinen Invasoren über das ukrainische Volk gebracht wird, gibt es keine Rechtfertigung“ heißt es in dem von Msgr. Dr. Günther, Pastor Päschel, Pröpstin Dr. Bammel und Bischof Emmanuel von Christoupolis unterzeichneten Brief. Zugleich appelliert der Rat an Erzbischof Tichon: „Machen Sie Ihren Einfluss geltend, dass der Krieg gegen die Ukraine ein Ende nimmt.“ Die Vertreter*innen des Rates signalisieren zudem Gesprächsbereitschaft: „Wir sind überzeugt, Ihnen liegt der Frieden am Herzen. Wir sind sicher, dass wir die Überzeugung teilen: Krieg darf um Gottes willen nicht sein! Darüber möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.“

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